Friday, 30 January 2015

MATS Bootcamp 1: Jewel Days journals … Jewel Days Tagebücher



It's that time again: Lilla Rogers' MATS Bootcamp has started – here's my first design!
The assignment for January was to do a journal design inspired by Edwardian brooches. I quickly fell in love with the cameo jewellery that was fashionable in that period.
Here's some of my sketches of romantic Cameo ladies.

Es ist wieder soweit: Lilla Rogers' Bootcamp hat wieder angefangen – hier ist mein erstes Design!
Die Januar-Aufgabe war es, ein Tagebuchcover inspiriert von Broschen aus Edwardianischer Zeit (das entspricht unserem Jugendstil) zu entwerfen. Ich habe mich sofort in die für diese Zeit typischen Kameenbroschen verliebt.
Hier sind einige Skizzen der romantischen Kameen-Damen.

As I wanted my design to have a loose, light and romantic quality I started experimenting with watercolour and gouache. And loved these dot paintings. They look a bit like flowers which goes nicely with the romantic feel but they were initially inspired by some brooches studded with lots and lots of little glittering gems.

Mein Design sollte locker, leicht und romantisch werden, und so experimentierte ich mit Aquarellfarben und Gouache. Und blieb an diesen Tupfenmustern hängen. Sie sehen ein bißchen wie Blumen aus, was gut zur romantischen Stimmung paßt. Ursprünglich aber waren sie von Broschen inspiriert, die über und über mit glitzernden Steinen besetzt sind.

























And here's one of the Cameo ladies in gouache paint …
Und hier ist eine der Kameen-Damen in Gouache …

























I then assembled it all together and added some handlettering – like seen in my previous post – and my journals were ready.

Nun mußte ich nur noch alles zusammensetzen. Und es kam noch Text dazu – den Sie ja aus meiner letzten Blogpost schon kennen – und meine Tagebücher waren fertig.

 




































Please take a look at the Bootcamp Gallery on the Lilla Rogers' Site as well! Like last year I am very much impressed by variety of interpretations and styles of my classmates. There's lots and lots of beautiful jewellery inspired designs to see!

Werfen Sie auch einen Blick in die Bootcamp Gallerie auf der Lilla Rogers' Website – es lohnt sich! Wie letztes Jahr auch schon bin ich auch diesmal ganz schön beeindruckt von all den verschiedenen Stilen und Interpretationen meiner Kommilitonen. Es gibt dort wirklich viele schöne "Schmuck"-Designs zu sehen!

Tuesday, 27 January 2015

Words and Letters 2: Jewel days … Juwelentage




Every single day is precious. Sure there are always darker and downright nasty days when I keep forgetting this … but generally I do believe that our time on earth should be celebrated!
My handlettering was done with a brush and gouache. It is part of a bigger project that I will probably show here on the blog a bit later on in the week. And I am happy to report that this time I didn't try to navigate around using words like before but dived right into it :-)

Jeder Tag
ist kostbar. Klar gibt es immer wieder dunkle und eklige Tage an denen ich das vergesse … aber im Großen und Ganzen glaube ich daran, daß unsere Zeit hier auf Erden gefeiert werden sollte!
Der Spruch ist mit Pinsel und Gouache geschrieben. Er ist Teil eines größeren Projektes, das ich wohl Ende der Woche hier im Blog zeigen werde. Und ich kann sagen, daß ich diesmal nicht versucht habe, mich irgendwie um die Kalligraphie zu drücken, sondern mich gleich drauf gestürzt habe :-)

Monday, 12 January 2015

Words and letters: getting started … Wort und Schrift: los geht's!

Ok, as I'd decided to explore handlettering this year I better start with it before all the new year's energy is gone! "Words and letters" might get a weekly blog-feature for this year … maybe … let's see …
I thought I'd start with my word of the year 2015: clarity. After some experimentation this is what I came up with.


No sure if it's any good … yet… Handlettering is very new to me, and I still have to feel my way into it. But there's one thing I know already: I want my lettering to be more than just decorative – I want it to be true to what the words say. So for clarity I thought about translucent watercolours, and I used handcut letters so that it looks crisp and clear. And tried to make "welcome" really wide open and welcoming.
I loved the experimenting. Looking forward to try out more soon!

Ok, weil ich ja beschlossen habe, daß ich dieses Jahr mit handgemachten Schriften arbeiten möchte, fange ich am besten gleich damit an – bevor die ganze Neujahrsenergie wieder verpufft ist! "Wort und Schrift" könnte dieses Jahr eine regelmäßige Serie hier im Blog werden … vielleicht … mal sehen …
Ich dachte mir, ich fange gleich mit meinem Wort des Jahres 2015 an: clarity (Klarheit). Und nach ein bißchen rumexperimentieren ist dies hier entstanden.
Ich bin mir noch nicht so recht sicher, ob es gut ist oder nicht … Handgemachte Schriften sind Neuland für mich, und so muß ich mich erst langsam rantasten. Aber eins weiß ich schon: ich möchte, daß meine Schriften mehr sind als nur dekorativ – sie sollen den Worten wirklich entsprechen. Also benutzte ich für "Klarheit" durchscheinende Aquarellfarben. Die Schrift selbst ist geschnitten, damit sie klar und knackig ist. Und ich habe versucht "welcome" wirklich offen und einladend aussehen zu lassen.
Das Experimentieren hat Spaß gemacht. Ich freue mich schon auf mehr! 



P.s.: Played a bit on with this this morning … so I am adding some more versions …
P.s.: Ich habe heute morgen noch ein bißchen damit rumgebastelt … hier sind noch einige weitere Versionen …

Sunday, 4 January 2015

"Rauhnächte" and 2015 plans … Rauhnächte und Pläne für 2015

























It's the darkest time of the year. Tonight is the last of the "Rauhnächte", the twelve darkest nights around the winter solstice. According to an old german (pre-christian) tradition it's the time where the door to other worlds is wide open and the souls of the dead come out to wander. Traditional rituals are demon processions and burning incense or candles for cleansing and protecting your home. It's a great time for meditating as it's said that you'll have sightings and prophetic dreams. (If you'd like to know/ see more jump over to my Pinterest board here.)
It's the time "between the years" as the germans say, a time outside of time, a no-time. For me it's a fascinating thought to be outside of time. While we don't follow the old rituals literally, we always burn a white candle outside in front of the house for protection and cleansing. I slow down a bit, and take some time to reflect about the old year and "look into" the new one ahead.

Here is what I came up with:

My word of the year is "clarity".

I am striving for a clearer direction in art and business (and life) which is much needed after last year  I jumped on maybe too many opportunities, wanting to do it all. I feel that the clarifying process has already started last autumn and happens organically, but I definitely need more of it!
I want to improve and build up my illustration portfolio as I'd love to get more work in that field.
Stylewise I want my art to be more authentic without getting too egocentric.
I finally want to publish my new website which is on hold because I'll have to come to grips with those three intentions above first …
Talking about clarity, I want my art to be more light and clear and not too busy and cluttered.
I'd like to include more animals into my art. Sounds funny? Maybe, but I love to observe, draw and paint them and found that they are perfect protagonists for telling stories and transmitting emotions, which in a nutshell is what I want my art to be about.
I want to explore handlettering.
Finally I'd really like to paint more.
Talking about this blog, I definitely plan to blog more this year. I'd like to really work with my blog, like having a regular project one day every week.
Phew! Lot's to do!
Ok, I'll start tomorrow :-)


Jetzt ist die dunkelste Zeit im Jahr. Heute ist die letzte der zwölf Rauhnächte rund um die Wintersonnenwende. Nach altem Brauch aus vorchristlicher Zeit steht die Tür zu anderen Welten jetzt weit offen und die Seelen der Toten ziehen umher. Traditionell werden Dämonenumzüge veranstaltet, man räuchert das Haus und brennt Kerzen zur Reinigung und zum Schutz. Es ist auch eine gute Zeit zum Meditieren, da nach altem Glauben übersinnliche Wahrnehmungen und prophetisch Träume jetzt leichter möglich sein sollen. (Wer mehr wissen/sehen will, kann schnell mal einen Blick auf mein Pinterest Board werfen.)
Es ist die Zeit zwischen den Jahren, eine Zeit außerhalb der Zeit, eine Nicht-Zeit. Faszinierende Vorstellung, außerhalb der Zeit zu sein, finde ich! Wir folgen zwar nicht wirklich den alten Ritualen, aber wir lassen eine weiße Kerze draußen vor dem Haus brennen, zur Reinigung und zum Schutz für das kommende Jahr. Ich lasse es ruhiger angehen, und denke über das alte Jahr nach und schaue schon mal in das Neue.

Hier ist das Ergebnis meiner "Vorschau" für 2015:

Mein Wort des Jahres ist "Klarheit".

Ich möchte eine klarere Richtung für Beruf, Gestaltung (und Leben). Und das ist auch nötig, nachdem ich im letzten Jahr auf vielleicht zuviele Angebote und Möglichkeiten reagiert habe … ich wollte halt alles machen und nichts verpassen … Der Aufräumprozeß scheint im letzten Herbst schon mehr oder weniger von selbst angefangen zu haben, aber ich kann definitiv noch mehr davon gebrauchen!
Ich möchte meinen Illustrationsportfolio verbessern und weiter ausbauen, und mehr Illustrationsaufträge bekommen.
Ich möchte meine Arbeit authentischer machen ohne egozentrisch zu werden.
Und ich möchte endlich meine neue Website veröffentlichen. Die ist in der Warteschleife, weil ich erstmal die ersten drei Vorhaben verwirklichen muß …
Zum Thema Klarheit – meine Illustrationen und Designs sollen klarer und "leichtfüßiger" werden und nicht zu voll und überladen sein.
Ich möchte mehr mit Tieren als Thema arbeiten. Hört sich vielleicht komisch an … aber ich beobachte und zeichne sie gern und sie eignen sich wunderbar zum Geschichtenerzählen und um Emotionen zu vermitteln. Was kurz gesagt das ist, was ich gestalterisch erreichen möchte.
Ich möchte mich in die Entwicklung von handgezeichneten Schriften einarbeiten.
Und zu guter Letzt möchte ich auch noch mehr malen.
Und was den Blog angeht, plane ich dieses Jahr wieder mehr bloggen. Und richtig mit dem Blog zu arbeiten, z.B. mit einem regelmäßigen Projekt einmal die Woche.
Puh! Viel zu tun!
Ok, ich fange morgen an :-)


Tuesday, 23 December 2014

Almost Christmas … Fast schon Weihnachten …

Christmas in the studio … Weihnachten im Studio
Got to make this a quick one – there's still some presents to be wrapped, and some work to finish too before I leave for my parents' house tomorrow morning … oh well, same as every year I guess ;-)

Merry Christmas everybody! 

Hope you'll have a good time with lovely people around, nice pressies and delicious food, and some time to relax too!

Ok, ich mach's kurz – ein paar Geschenke warten hier immer noch drauf, eingepackt zu werden … und ein bißchen arbeiten muß ich auch noch, bevor ich heute morgen früh zu meinen Eltern fahre … naja, wie jedes Jahr halt ;-)

Frohe Weihnachten! 

Ich wünsche allen eine gute Zeit mit lieben Menschen, schönen Geschenken und leckerem Essen, und außerdem mit ein bißchen Zeit zum ausspannen!


Saturday, 6 December 2014

Embracing the jorney … der Weg ist das Ziel!

 























I've really been neglecting my poor blog lately. It's time for a little update! I've had a busy autumn in the studio, working on commissions. As well, I've been experimenting a lot. I kind of feel there's something new coming up stylewise … maybe … but nothing is decided yet. There are these times when you just need to retreat into your own space to try out things and let them grow slowly. At least this is the case for me.
I've as well been painting some canvases, something I never thought I would ever do. I've always felt I am a designer and an illustrator and not a painter. That was before taking MATS last year – I really caught the painting bug there! For now I am doing this purely for myself with no professional plans at all. How fun, art just for myself – I feel this is very refreshing to be honest!

Die letzte Zeit habe ich meinen Blog wirklich sehr vernachlässigt. Es ist Zeit für ein kleines Update! Hier im Studio war ich mit Aufträgen gut beschäftigt. Ich habe aber auch viel herumexperimentiert. Meine Arbeit scheint sich gerade etwas neu zu sortieren … vielleicht … bis jetzt ist noch nichts entschieden. Es gibt einfach diese Phasen, in denen man sich zurückziehen muß, um ganz in Ruhe herumzubasteln und die Dinge reifen zu lassen. Jedenfalls mir geht das so.
Und ich habe auch ein bißchen gemalt. Das hatte ich nun wirklich niemals vor … ich habe mich immer mehr als Designerin und Illustratorin gesehen denn als Malerin. Bis ich mir letztes Jahr durch MATS den Malerei-Virus eingefangen habe! Im Moment male ich nur für mich selbst und habe keinerlei professionellen Pläne damit. Und ehrlich gesagt ist das mal was anderes und tut richtig gut!

Today I want to share one of these paintings. I did this one after a long and very busy week on Saturday night and I guess my subconscious was really taking over as I was so very tired. I don't really know where these figures and the big flower came from, they just appeared, but they are soothing and uplifting to me. And I instantly knew this was all about enjoying the journey and not being so tied up over results, something I have been thinking about a lot lately. So I added some words and put it up on my studio wall as a reminder to just be in the moment more often, with both my life and my art.

Heute möchte ich hier eins dieser Bilder zeigen. Es ist nach einer langen und hektischen Woche entstanden, am Samstagabend, und mein Unterbewußtsein hatte wohl so ziemlich das Ruder übernommen, weil ich so müde war. Ich weiß selbst nicht so recht, woher die Figuren und die große Blume kamen, sie waren einfach da, aber auf mich wirkten sie beruhigend und aufbauend. Und ich wußte gleich, daß es hier darum ging, den Weg zu genießen, und sich nicht zu sehr an Resultaten festzuklammern. Darüber habe ich in letzter Zeit oft nachgedacht. Also ergänzte ich noch einen kurzen Text. Jetzt hängt das Bild hier im Studio, und erinnert mich daran, mehr im Moment zu sein, sowohl bei der kreativen Arbeit als auch im Leben.